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Budget-Wasserfall Alltagsbegleitung

Der Budget-Wasserfall: Kein Euro aus den Pflegekassen-Töpfen verfällt mehr

Vier Töpfe, vier Regelwerke – und am Monatsende die Frage: War das noch gedeckt? Wie myDispo automatisch den richtigen Topf wählt und warum das nach der Reform noch wichtiger wird.

Geld, das deinen Klienten zusteht – und trotzdem verfällt

Jeden Monat bleibt in der Alltagsbegleitung Geld liegen, das Klienten eigentlich zusteht. Nicht, weil es fehlt, sondern weil niemand genau im Blick hat, aus welchem Topf eine Leistung bezahlt werden darf.

Vier Töpfe, vier Regelwerke – und am Monatsende immer dieselbe Frage: War das noch gedeckt? Wer das von Hand rechnet, rechnet verständlicherweise vorsichtig. Das Ergebnis: Leistungen, die erbracht werden könnten, werden gar nicht erst geplant.

Warum das Thema gerade jetzt dringend wird

Bisher gab es beim Entlastungsbetrag einen Puffer: Nicht genutzte Beträge ließen sich in einen späteren Zeitraum mitnehmen (siehe §45b Budget ausgeschöpft – was tun?). Nach dem aktuellen Reformentwurf soll ungenutztes Budget künftig nicht mehr ins nächste Halbjahr übertragbar sein.

Was in einem Monat nicht abgerufen wird, wäre dann endgültig weg – für den Klienten als Leistung und für dich als Umsatz. Mehr zu den geplanten Änderungen liest du in unserem Beitrag zur Pflegereform 2027.

So funktioniert der Budget-Wasserfall

Genau für dieses Problem gibt es in myDispo den Budget-Wasserfall. Du planst den Einsatz – myDispo prüft, welcher Topf greift. Ist er ausgeschöpft, fließt die Leistung automatisch in den nächsten verfügbaren Topf. Die Reihenfolge der Entnahme:

  1. Entlastungsbetrag nach §45b SGB XI – zuerst Restbudget aus dem Vorjahr, danach das laufende Jahr. So wird immer das Geld verbraucht, das als nächstes verfallen würde.
  2. Pflegesachleistungen – soweit der Klient einen Teil davon für Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen kann.
  3. Verhinderungspflege – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind (mehr dazu im Beitrag §39 vs. §45b).
  4. Kombinationsbudget – als weiterer Topf, bevor privat abgerechnet wird.
  5. Selbstzahler – erst dann, wenn alle anderen Budgets erschöpft sind.

Das alles passiert ohne Nachrechnen, ohne Rückfrage und ohne dass jemand am Monatsende Belege sortiert. Bei der Rechnungserstellung ordnet myDispo jede Position dem richtigen Kostenträger zu.

Was das für deine Klienten und für dich bedeutet

  • Für deine Klienten: Die Stunden, die ihnen zustehen, kommen auch an – statt ungenutzt zu verfallen.
  • Für dich: kein verschenkter Umsatz, keine Absetzungen und keine Diskussionen mit der Pflegekasse, weil eine Leistung aus dem falschen Topf abgerechnet wurde.
  • Für dein Büro: keine Tabellen, keine Nebenrechnungen und kein Monatsend-Stress beim Prüfen, ob ein Einsatz noch gedeckt war.

Unser Fazit

Je knapper die Regeln für die Übertragung werden, desto teurer wird jeder Euro, der ungenutzt liegen bleibt. Wer die Budgettöpfe seiner Klienten von Hand verwaltet, verliert dabei fast zwangsläufig Geld. Der Budget-Wasserfall nimmt dir genau diese Rechenarbeit ab.

myDispo – die Software für Alltagsbegleitung, die weiß, wo das Geld herkommt. 79 Euro netto im Monat, 30 Klienten inklusive, 30 Tage kostenlos testen.

Rainer Bartsch

Autor · myDispo – Software für Alltagsbegleitung

Rainer Bartsch schreibt für myDispo über Themen rund um §53b SGB XI, §45b-Abrechnung und die digitale Alltagsbegleitung. Alle Inhalte entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Praxis.

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